LOKALE INITIATIVE

Gilbert Djofin ist der Direktor der Stiftung PADEER, die sich auf den Schutz von Kindern richtet. Als Jugend-Rechtsvertreter ist er im Staatsdienst. Schon jahrelang beunruhigte ihn das Problem von Kindern in Voodoo-Konventen. Angst vor der Macht des Voodoo hielt ihn davon ab etwas zu unternehmen. Schließlich hat er mit dem Präsidenten der Voodoo-Chefs Kontakt aufgenommen. Es stellte sich heraus, dass auch die Voodoo-Chefs den jahrelangen Aufenthalt der Kinder in den Konventen als sehr problematisch erfuhren. Durch Beratungen auf allen Ebenen, zwischen den Chefs der Konvente untereinander und zwischen den Führern des Voodoo und den weltlichen Führern kam es im Oktober 2015 zu einer Absichtserklärung, die von allen betroffenen unterschrieben wurde. Ausgangspunkt wurde, dass der Aufenthalt von Kindern in Konventen nicht länger als 3 Monate dauern sollte.

Um freien Zugang zu den Konventen haben zu können und das Vertrauen der Führer zu gewinnen hat Gilbert Djofin sich einweihen lassen. Zusammen mit Modeste, dem Sohn der Präsidenten Mama Hounza verhandelt er über die Zeremonien, die ausgeführt werden müssen um den Göttern entgegenzukommen. Dank dieser Bemühungen haben inzwischen mehr als 1000 Kinder den Konvent verlassen können.

                 

Um freien Zugang zu den Konventen haben zu können und das Vertrauen der Führer zu gewinnen hat Gilbert Sjofin sich einweihen lassen. Zusammen mit Modeste, dem Sohn der Präsidenten Mama Hounza verhandelt er über die Zeremonien, die ausgeführt werden müssen um den Göttern entgegenzukommen. Dank dieser Bemühungen haben inzwischen mehr als 1000 Kinder den Konvent verlassen können.